28 Mar 2018

Mateusz Sobejko

Interview mit Deborah Gheller, Lehrerin im City ZEN-Zentrum

Es gibt ein Yoga, das Körper und Seele erwärmt und dich in der Zwischenzeit reinigt. Es ist Hot Yoga oder Bikram Yoga. Es wird bei einer Temperatur von etwa 40°C praktiziert. Keine Sorge, es ist eine gute Herausforderung, aber die Vorteile sind unbezahlbar. Deborah Gheller, Hot Yoga Lehrerin im City ZEN Mailand Zentrum, wird dir davon erzählen.

Warum warmes Yoga?

Bikram Choudhury, der Schöpfer des Hot Yoga, begann mit einer sehr einfachen Beobachtung: Yoga wurde in Indien geboren, wo das Klima heiß und feucht ist, und deshalb ist die Ausübung bei hohen Temperaturen die ideale Voraussetzung, um alle Vorteile zu nutzen.

Welche Auswirkungen hat das auf den Körper?

Die Muskeln, die sich aufwärmen, sind lockerer und die Bewegungen sind tiefer und länger. Sie "betreten" das Asana besser und gewinnen Flexibilität, denn Wärme ist auch ein starker natürlicher Entgifter. Das Üben bei diesen Temperaturen ist eine Herausforderung, die Schweißbildung ist sehr groß und der Körper scheidet viele Abfälle und Giftstoffe aus. Am Ende der Übung, die 90 Minuten dauert, sind Sie angenehm entspannt und haben ein Gefühl von großer Reinigung. Hot Yoga macht uns trockener, elastischer, schöner innen und außen. Auch die Haut ist heller.

Wie viel muss man ausbilden?

Außer für Herzpatienten ist es ein Yoga für alle. Selbst die faulsten und sitzenden Menschen werden spüren, dass der Körper weniger starr und holzig wird. Besonders Frauen, die oft unter niedrigem Blutdruck leiden, fürchten Stress bei hohen Temperaturen. Tatsächlich gewöhnen wir den Körper mit dieser Art von Yoga auch in der kalten Jahreszeit an lebendige "Rationen" der Wärme und bereiten sie darauf vor, sich leichter an die große Sommerhitze anzupassen.

Verursacht das Üben bei 40 Grad eine Gewichtsabnahme?

Das Denken an Hot Yoga als Schlankheitspraxis ist reduktiv. Sicherlich ist es großartig gegen Wasseransammlung. Nach dem Training kann die Waage um einige Kilo leichter sein, da viele Flüssigkeiten verloren gehen. Mehrere Asanas beschleunigen den Stoffwechsel und helfen, in Form zu sein. Es gibt auch zahlreiche Vorwärtsbeugungen, die durch Zusammendrücken und Lösen des Bauches eine Schwammwirkung auf den Darm ausüben und die Beseitigung von Verschwendung und Schwellungen erleichtern.

Ist Hot Yoga auch gut für den Geist?

Es ist eine komplette Disziplin, die auf vielen Ebenen vom Lymph- und Kreislaufsystem bis zum Skelettgleichgewicht wirkt. Und es ist auch ein Allheilmittel für das Nervensystem. Die Praxis bezieht den ganzen Körper mit ein, die Anstrengung ist beträchtlich und erfordert viel Konzentration. Es ist eine sehr effektive Form der aktiven Meditation: Gedanken bewegen sich weg und geistige Verschwendung wird beseitigt.

Wie kann man sich vorher und nachher vorbereiten?

Es ist wichtig, viel Flüssigkeit zu trinken, besonders nach dem Training. Es ist immer ratsam, Wasser mit frischen Zitronenscheiben und ein paar Körnern jodreichem Himalaya-Salz zu trinken und im Gegensatz zu Kochsalz keinen Bluthochdruck zu verursachen. Viel schwitzen, um den überschüssigen Säuregehalt zu beseitigen. Und mit Zitrone, die ein ausgezeichneter Alkalisator ist, nutzen wir ihn, um den Säuregehalt niedrig zu halten, das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen und die Wirkung von Hot Yoga zu verstärken.

 

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